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Gesund und munter - auch im Alter

von DrmedWolfgangSchmidtBarzynski (Kommentare: 0)

„Man wird nicht jünger!“ Wie oft mussten Sie sich diese Floskel bereits anhören oder haben sie selbst benutzt? Die Beschwerden werden im Alter aber wahrhaftig nicht weniger – hier schmerzt der Rücken, da knackt das Knie.

Mit der Zeit fällt es schwerer, sportliche Aktivitäten zu unternehmen. Dabei ist Bewegung doch so gesund! Und regelmäßiges Training steigert die Lebensqualität, man fühlt sich insgesamt einfach besser. Wie heißt es noch so schön: „Du bist nur so alt wie du dich fühlst!“. Zudem dient Sport als Präventionsmaßnahme bei einigen Krankheiten. Wie Sie sich im Alter fit halten, Ihren Gelenken etwas Gutes tun und Muskelschwund entgegenwirken, erfahren Sie hier.

Am Ball bleiben!
Das Alter holt so manchen ein, wenn es um Bewegung geht. Folglich sinkt die Motivation, sich die Sportkleidung überzuwerfen. Auch wenn es gelegentlich zwickt und schmerzt, nur durch regelmäßige sportliche Betätigung erzielen Sie Fortschritte. Schließlich sind Beschwerden häufig die Ursache mangelnder Bewegung. Beschwerden sollten also kein Grund sein, Sport vollkommen aus dem Weg zu gehen. Denn so kommen Sie in einen Teufelskreislauf, so dass die Schmerzen zunehmen. Sie werden Fortschritte machen, wenn Sie einen Rhythmus entwickeln. Legen Sie feste Zeiten in der Woche fest, zu denen Sie Sport treiben. Und suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen Spaß bereitet. Es bringt nichts, sich jedes Mal zur Bewegung zu quälen.
Holen Sie sich weitere Leute aus Ihrem Umfeld ins Boot. Ob Freunde, Familie oder Nachbarn - gemeinsam macht Bewegung besonders Spaß. Sie können sich zusätzlich gegenseitig motivieren. Außerdem kann es helfen, klare Ziele zu formulieren und darauf hinzuarbeiten, diese zu erreichen.

Sport treiben, Krankheiten vorbeugen
Durch einen aktiven Lebensstil steigt die Lebenserwartung, Krankheiten wird vorgebeugt. Insbesondere das Herz-Kreislauf-System profitiert von sportlichen Aktivitäten. Zudem sinkt das Risiko auf Bluthochdruck und Diabetes. Insgesamt kräftigt Sport die Muskeln, Knochen und Gelenke. Somit kann sogar Alterskrankheiten, wie Osteoporose, Arthritis und Arthrose vorgebeugt werden. Auch Stürze durch mangelnde Beweglichkeit werden unwahrscheinlicher, bzw. der Körper rehabilitiert schneller, wenn wirklich mal etwas passieren sollte.
Es lohnt sich also, Muskeln und Gleichgewicht zu trainieren. Die Leistungsfähigkeit ist natürlich auch im Alter von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher sollte das Training individuell angepasst sein. Senioren mit gesundheitlichen Einschränkungen sollten Rücksprache mit einem Arzt halten, bevor Sie sich sportlich betätigen. Somit erhalten Sie wertvolle Tipps, welche Sportart am besten für Sie geeignet sind, ohne dass weitere Schmerzen auftreten. Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, sich aber trotzdem unsicher sind und kein passendes Training finden, können Sie Ihren Hausarzt um Rat fragen.
Letztendlich wissen Sie am besten, wie viel Betätigung Sie benötigen. Fühlen Sie sich in Ihrem Körper wohl, ist das bereits ein guter Indikator für ein gesundes Leben. „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper!“ Die Geistige Gesundheit kann ebenfalls durch Bewegung gefördert werden.

Welche sportlichen Aktivitäten eignen sich im Alter?
Manche Senioren schrecken vorm Sport zurück, da sie sich eine körperliche Betätigung nicht mehr zutrauen. Dabei müssen Sie gar keine Höchstleistungen erbringen. Auch ganz gewöhnliche Aktivitäten, wie Gartenarbeit, lassen Sie ins Schwitzen kommen und zählen als Betätigung. Ein aktives Leben lässt sich auch außerhalb der Sporthalle gestalten. Strukturieren Sie Ihren Alltag so, dass Sie immer wieder etwas Bewegung haben. Fahren Sie beispielsweise mit dem Fahrrad zum Einkauf, oder machen Sie einfach mal einen Spaziergang. Was den Sport angeht, sind besonders gelenkschonende Aktivitäten empfehlenswert. Schwimmen, Fahrradfahren oder Walken fördern die Stärkung gelenkstützender Muskeln.

Ausgewogene Ernährung für ein gesundes Leben
Als Ergänzung zur körperlichen Betätigung zahlen sich ausgewogene Mahlzeiten aus. Diese sorgen nicht nur für eine Tagesstruktur, sie fördern zudem die Gesundheit. Während der Energiebedarf im Alter sinkt, bleibt der Nährstoffbedarf gleich oder steigt sogar. Mit einer nährstoffreichen Ernährung tun Sie Ihrem Körper also nur Gutes. Obst eignet sich dafür sehr gut – es ist energiearm und reich an Nährstoffen, enthält zudem viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine Obst- oder Gemüseportion sollte Teil jeder Mahlzeit sein, auch wenn es nur ein Apfel oder eine Banane ist. Zu empfehlen sind 5 Portionen am Tag. Das hört sich zunächst viel an, jedoch lassen sich Obst und Gemüse hervorragend in volle Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten integrieren oder als Rohkost verzehren. Zusätzlich lohnt es sich, im fortschreitenden Alter anstelle von Produkten mit niedrig ausgemahlenem Mehl, auf Vollkornprodukte zu setzen. Dadurch ernähren Sie sich ballaststoffreich, wirken Verstopfungen und Völlegefühl entgegen.
Vollkornbrot- und nudeln, oder Kuchen mit Vollkornmehl – Bei vielen Speisen können Sie diese Alternative verwenden. Im Vordergrund steht allerdings immer noch die Freude am Essen. Genießen Sie Ihre Speisen und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Sowohl für die Zubereitung, als auch für den Verzehr.

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